Katzenfutter: Gesundes Futter für die Samtpfote

Durch die Stiftung Warentest, die vor kurzem Nassfutter für Katzen testete, ist gesunde Katzenernährung wieder buchstäblich in aller Munde. Und die Frage, welche denn nun die beste Ernährung für die Katze ist, ist und bleibt eine strittige. Grundsätzlich gilt, das Futter für die Samtpfote sollte der natürlichen Nahrung so nahe wie möglich kommen.

Was bedeutet das für die Katze?

Die Geschichte der Katze, wie wir sie kennen, beginnt mehr oder weniger vor 55 Millionen Jahren mit einem primitiven Säugetier namens Dormaalocyon latouri. Bei diesem Baumbewohner handelte es sich um einen Fleischfresser. Eine Ernährungsform, die sich die Katze in all den Jahren bewahrt und an die sich ihr Stoffwechsel perfekt angepasst hat. Der Speiseplan wildlebender Hauskatzen beinhaltet heute vorwiegend Kleinnager (Mäuse etc.) und zu einem geringeren Teil Vögel, aber auch Reptilien, Amphibien, Insekten oder Fisch können ihren Platz auf dem Speiseplan finden. Die Tiere werden roh und im Ganzen verzehrt. Wir haben es also mit einem spezialisierten Beutetierfresser zu tun.

Varianten der Fütterung

Die Rohfütterung – B.A.R.F.

Bei der Rohfütterung, besser bekannt als B.A.R.F. oder „Barfen“, versucht man sich soweit möglich an der natürlichen Nahrung der Katze zu orientieren. Hier gibt es unterschiedliche Ansätze, denen allen gemein ist, dass das Futter zum einen größtenteils aus tierischem Material besteht und zum anderen roh serviert wird. Um ausgewogene Mahlzeiten für die Katze erstellen zu können, bedarf es hier einer gewissen Beschäftigung mit den Ernährungsbedürfnissen der Katze, um Mängel oder auch eine überversorgung an bestimmten Stoffen zu vermeiden. Nach einer ausreichenden Einarbeitungszeit stellt die Rohfütterung aber eine gesunde und naturnahe Fütterungsvariante für die Stubentiger dar.

Die Gabe von Fertigfutter – Nass- und Trockenfutter

Der Begriff Fertigfutter umfasst im Prinzip alles, was Katzenhalter fertig kaufen und dann in den Napf geben können. Angeboten wird es in der Regel in feuchter Form in Dosen, Beuteln oder Schälchen oder in trockener Form als Kroketten. Auch bei der Gabe von Fertigfutter sollten die Ernährungsbedürfnisse der Katze berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass das Futter zum größten Teil aus Fleisch besteht. So genannte tierische Nebenerzeugnisse können in geringerer Menge enthalten sein, werden aber im Idealfall detailliert aufgeführt. Fette und öle im Futter sind tierischen Ursprungs, während der Anteil an pflanzlichen Stoffen, ganz gleich welcher Form, nur einen geringen Teil der Zusammensetzung ausmacht. Zudem sollte das Futter in der Lage sein, den Flüssigkeitsbedarf der Samtpfote zu einem Großteil zu decken. Ein Punkt, der Trockenfutter, neben einer oft unzureichenden Zusammensetzung, zu einem eher weniger empfehlenswerten Katzenfutter macht.