Eine richtige Legende – die Pixie Bob

Es geschah...so munkelt man... dass sich ein Rotluchs mit einer Hauskätzin paarte und einzigartigen Nachwuchs hervorbrachte. Polydaktyle Katzen mit getupftem Fell und einem kurzen, luchsartigen Schwanz. Eine solche Katze gelangte zu Carol Ann Brewer, die ein Jahr später (1986) noch einmal einen Kater mit ähnlichem Aussehen aufnahm. Selbiger ging eine Liaison mit einer Nachbarkatze ein und Carol Ann Brewer konnte aus dem Ergebnis dieser Liebelei ein weibliches Kätzchen behalten, Pixie.

Da sie keine anderen Katzen mehr finden konnte, die ihrer Pixie und den Katern glichen, begann sie ein Zuchtprogramm zu starten, womit die Pixie Bob geboren war und Pixie die Urmutter aller kommenden Generationen. Vollständig von der TICA anerkannt, ist die Rasse seit 1998. Zu diesem Zeitpunkt war die Herkunftsgeschichte der Pixie Bob jedoch eigentlich schon widerlegt, ergaben DNA-Untersuchungen doch keinen Hinweis auf Wildkatzen-DNA.

So sieht die Pixie Bob aus

Die Pixie Bob ist eine mittelgroße bis große Katze, die ein Gewicht von bis zu 10 Kilogramm erreicht. Ihr Aussehen ähnelt dem eines Luchses. Die Katzen sind groß und kräftig, mit muskulösen Beinen, großen Pfoten und einem kurzen, dicken und biegsamen Schwanz. Polydaktylie, also das Vorkommen von sechs bis sieben Zehen vorne bzw. fünf bis sechs Zehen hinten, ist erlaubt. Das seidig-wollige Fell kann kurz- oder langhaarig sein. Es ist braun getigert mit dunklen Tupfen auf hellem Grund und einem ausgeprägten Ticking. Den breiten Kopf dominieren ein kräftiges Kinn mit weit auseinanderstehenden Ohren (oft mit Luchspinseln) sowie leicht ovale Augen.

So lässt sich das Wesen der Pixie Bob beschreiben

Die Pixie Bob ist eine ruhige, anhängliche Katze, der man nachsagt, sehr ortsgebunden zu sein. Die geselligen Katzen sehen zwar wie Wildkatzen aus, können aber grundsätzlich problemlos in der Wohnung gehalten werden. Dort sollten jedoch mehrere großzügig bemessene Kratzbäume vorhanden sein, auf denen auch einmal zwei oder mehr Pixie Bobs Platz finden. Gut geeignet ist hier zum Beispiel der FM-E-07A.