Das richtige Spielzeug für jede Katzenpersönlichkeit

Katzen spielen meist gerne und auch viele Katzenhalter haben an der Auswahl von Katzenspielzeug große Freude. Diese wird jedoch des öfteren dadurch getrübt, dass der Stubentiger die neueste Errungenschaft mit Missachtung straft. Die folgenden Tipps sollen Ihnen dabei helfen, das passende Spielzeug für Ihre Samtpfote auszuwählen.

Warum Katzenspielzeug?

Im Vergleich zu wildlebenden Katzen haben Wohnungskatzen sehr viel Freizeit, die es sinnvoll zu füllen gilt. So entfallen bei einer wildlebenden Katze beispielsweise etwa zwei Drittel der Wachzeit auf die Futterbeschaffung und -aufnahme. Die Hauskatze wendet dagegen nur etwa ein bis zwei Prozent der Wachzeit auf, um ihren Futternapf zu leeren. Spielen bietet eine Alternative zur Beutejagd, beugt Langeweile vor, hält die Katze fit und stärkt die Bindung zwischen Mensch und Stubentiger. Zusätzlich sollte aber gerade bei Wohnungskatzen ein Katzenkumpel nicht fehlen.

Welches Spielzeug eignet sich für meine Katze?

Spielzeug ist nicht gleich Spielzeug und nicht jedes Spielzeug stößt bei Katzen gleichermaßen auf Begeisterung. Je nach Persönlichkeit lässt sich aber abschätzen, welches Zubehör bei Ihrer Katze gut ankommen könnte. Grundsätzlich lassen sich vier unterschiedliche Katzencharaktere unterscheiden, Mischtypen sind möglich.

„Nanu, was ist denn das?“ – Der Forscher

Die neugierige Katze muss alles wissen, überall dabei sein und ist stets die erste, wenn es darum geht, in eine mitgebrachte Tüte zu spitzen. Dieser Typ liebt Spielzeug, das den Forscherdrang anregt, wie zum Beispiel Fummelbretter, Wühlkisten oder auch einfach nur eine Papiertüte (Henkel bitte entfernen), die mit Heu, Stroh, Zeitungsschnipseln, Laub oder ähnlichem gefüllt wird.

„Und Action!“ – Der Sportler

Ständig in Bewegung und kaum müde zu bekommen sind sportliche Katzen. Diese erfreuen sich meist an Renn- und Jagdspielen und kennen nichts Schöneres als der Katzenangel, dem Federwedel oder auch Bällen und Mäuschen hinterherzujagen. Viele dieser aktiven Gesellen apportieren auch gerne.

„Mann, ist das öde!“ – Der Warentester

Umtriebige Katzen sind schnell gelangweilt und brauchen jede Menge Abwechslung im Samtpfotenleben. Hier darf das Spielzeug ruhig häufiger ausgetauscht werden, ansonsten suchen sie sich Alternativen, mit denen man sich beschäftigen kann. Umtriebige Katzen lieben oft Kopfarbeit und sind meist gerne zu Intelligenzspielchen bereit.

„Spielen, och nö!“ – Der Denker

Die ruhige Katze findet Spielen eher unnötig. Schließlich müsste man sich dazu bewegen. Allerdings beobachtet sie ihren Halter gerne bei seinen Bemühungen, ihr das neue Spielzeug schmackhaft zu machen. Hier punktet Mensch noch am ehesten mit Objekten, die eine Belohnung versprechen, wie etwa Snackbälle.